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Thunfischfang
in der Büsumer Fischerei In den fünfziger Jahren wurde der normale Fischfang auf den Bereich Thunfischfang ausgedehnt. Die Fische, die 2 bis 2,5m lang sind, wurden mit speziellen Angeln in der Nordsee geangelt. Als Köder diente die Makrele oder der Hering, die zuvor gefischt worden sind. Teilweise dauerte es mehrere Stunden, den ermatteten Thunfisch an Bord zu hieven (heben). Nachdem er geschlachtet wurde, legte man ihn auf Eis. Bis zu 40 (!!) Thunfische wurden auf einer Fangreise geangelt. Nach dem Fang wurden die Fische in Hamburg auf dem Fischmarkt oder in Cuxhaven gelöscht und versteigert. Schon Ende der 50er Jahre zeichnete sich eine Überfischung des Thunfisches in der Nordsee ab, der seit dem auch in diesen Gefilden nicht mehr gesehen wurde. Daraus lässt sich das Fazit
schliessen, dass der Mensch wohl erst zufrieden ist, wenn es in den Meeren gar keine Fische mehr gibt! Die Büsumer Fischerei
Das ist die Büsumer Hafenstrasse ca. 1952. Im Hintergrund erkennt man den Leuchtturm und hinten rechts die heutige Nordseehalle.
Wie im oberen Bild zu sehen, wurden die Schiffe um 1953 nicht in die Werft gebracht, sondern zum Malen bei Ebbe ins Watt gelegt. Heute ist dies natürlich aus umweltpolitischen Gründen undenkbar!
Die Fische werden sofort geschlachtet, ausgenommen und auf Eis gelegt. ("Paloma", ca. 1956)
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